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Neue Monografie "Ich bin Jude, na und?" von Prof. Dr. Mirjam Schambeck erscheint demnächst

19.10.2026

Dass jüdische Jugendliche keine "Aliens" sind und trotzdem vor besonderen Herausforderungen stehen, transportieren die wenigen Portraits, die es über jüdische Jugendliche in Deutschland gibt.

Was das aber bedeutet, ob und wenn ja, auf welche Weise Religion für sie eine Rolle spielt, bleibt weithin unbekannt.

Das vorliegende Buch bearbeitet diese Lücke und präsentiert Ergebnisse einer Interviewstudie, die mit jüdischen Jugendlichen nach dem 7. Oktober 2023 durchgeführt wurde. Damit werden Jugendstudien, wie es sie bislang zu christlichen, konfessionslosen und muslimischen Jugendlichen gibt, erweitert.

Zugleich verortet sich das Buch im Horizont antisemitismuskritischer Bildung. Jüdisches Leben sichtbar zu machen und verstehen zu lernen, wie junge jüdische Menschen mit ihren Fragen, Alltäglichkeiten und Besonderheiten umgehen, wird neben anderen Aspekten als wichtige Dimension einer religionspädagogischen Modellierung antisemitismuskritischer Bildung zur Diskussion gestellt.

Das Vorwort von Charlotte Knobloch zeigt die Brisanz dieser Thematik.

Zur Autorin

Mirjam Schambeck sf, geb. 1966, Prof. Dr. theol. habil., Professorin für Religionspädagogik und Didaktik des Religionsunterrichts an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München. Forschungsschwerpunkte: Interreligiöses Lernen, die Gottesfrage in der Postmoderne kommunizieren, Biblisches Lernen, Zukunftsfragen des Religionsunterrichts, Religionslosigkeit und Religionsunterricht, Antisemitismuskritische Bildung. Zahlreiche Leerzeichen

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