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Michael Seewald als Thomas-Mann-Fellow in den USA

02.04.2026

Warum gewinnt katholisches Denken im US-amerikanischen Postliberalismus an Bedeutung? Michael Seewald forscht als Thomas-Mann-Fellow in Los Angeles.

Außenansicht des Thomas Mann Houses

Im Thomas Mann House forschen Wissenschaftler auf Zeit an ihren Projekten | © Mike Kelley

München/Los Angeles – Im Sommersemester 2026 forscht Michael Seewald als Thomas-Mann-Fellow in Los Angeles. Im Zentrum des Aufenthalts stehen die Fragen: Welches Verhältnis unterhält der US-amerikanische Katholizismus zur liberalen Gesellschaftsordnung – und umgekehrt? Wie hat sich dieses Verhältnis in den vergangenen Jahrzehnten verändert? Und welche Rolle spielen katholische Motive im Postliberalismus, einer derzeit einflussreichen politischen Strömung in den USA?

Thomas Mann House in Los Angeles

Ort des Forschungsaufenthalts ist das Thomas Mann House in Pacific Palisades, einem Stadtteil von Los Angeles. Das Anwesen diente dem Literaturnobelpreisträger Thomas Mann von 1942 bis 1952 als Exilwohnsitz. 2016 erwarb die Bundesrepublik Deutschland das Gebäude und richtete dort eine Stätte für den transatlantischen Dialog ein. Die Einrichtung bringt heute Public Intellectuals aus verschiedenen Ländern zusammen. Gemeinsam mit Michael Seewald arbeiten in diesem Jahr unter anderem die Nachhaltigkeitsforscherin Patricia Hein aus Kanada, der deutsche Journalist Uwe Jean Heuser und der politische Analyst Grégoire Roos aus Großbritannien im Thomas Mann House.

Pressekontakt

Benedikt Heider

Zum Lehrstuhl für Dogmatik und Dogmengeschichte
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