Panel "How Law and Politics Shape Migrant Religion in Contemporary Europe"

Bericht über ein am 1. Juli 2026 im Rahmen der EuARe-Tagung in Rom gehaltenes Panel.

Im Rahmen der European Academy of Religion (EuARe) 2026 an der LUISS-Universität Rom organisierten Prof. Astrid Mattes-Zippenfenig (Forschungszentrum „Religion and Transformation“ der Universität Wien) und Prof Burkhard Berkmann (Lehrstuhl für Kirchenrecht an der LMU München) das Panel „How Law and Politics Shape Migrant Religion in Contemporary Europe“. Die interdisziplinäre Veranstaltung am 1. Juli 2026 brachte acht Forschende aus Rechtswissenschaft, Soziologie, Religionswissenschaft und Theologie zusammen, um die Wechselwirkungen von Recht, Politik und Religion im Kontext von Migration zu beleuchten.

Die Vorträge behandelten ein breites Spektrum aktueller Themen – von kirchenrechtlichen Strukturen katholischer Migrationsgemeinden in Deutschland über den Schutz religiöser Migrant*innen, ethische Perspektiven auf migrationspolitische Debatten auf dem afrikanischen Kontinent sowie in Zeiten des Klimawandels und die Beurteilung von Religionskonversionen im Asylverfahren bis hin zu den Rahmenbedingungen hinduistischer Gemeinschaften sowie migrantischer, religiöser Gemeinschaften in Österreich und der Schweiz.

Das Panel unterstrich die Bedeutung interdisziplinärer Forschung für das Verständnis religiöser Pluralität in Europa und zeigte auf, dass zukunftsfähige Lösungen nur im Dialog entwickelt werden können. Die Diskussion mit dem internationalen Fachpublikum verdeutlichte die hohe Aktualität des Themas und eröffnete neue Perspektiven für die weitere Forschung.

Bericht: Patricia Seidel