"Synodalität ist das, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartet", verkündete Papst Franziskus 2015. Aber was bedeutet Synodalität konkret und welche dauerhaften Formen kann sie annehmen? Das Symposium untersucht solche Fragen in dreierlei Hinsicht: die universalkirchliche Ebene mit der Welt-Bischofssynode 2024, die teilkirchliche Ebene in Deutschland mit der Synodalkonferenz als Projekt des Synodalen Wegs und die ekklesiologische Perspektive zum Verhältnis von Kollegialität und Synodalität. Ausgewählte Fachleute aus Kanonistik und Dogmatik, die wissenschaftliche Reflexion mit praktischer Erfahrung verbinden, präsentieren und diskutieren ihre Erkenntnisse.
Vorträge
Prof. Dr. Myriam Wijlens: Die weltweite Synode über Synodalität. Implikationen und Herausforderungen für das Kirchenrecht
Prof. Dr. Rüdiger Althaus: Synodalität konkret: Synodalkonferenz und mehr in Deutschland
Prof. Dr. Michael Seewald (online): Die Kollegialität der Bischöfe und die Synodalität der Kirche. Ekklesiologische Überlegungen zum Verhältnis zweier Verfassungselemente der kirchlichen Ordnung
Weitere Informationen
Eine Anmeldung mit Angabe der Teilnahmemodalitäten (Präsenz / online) bis 7. Juni 2026 ist erforderlich. Anmeldung per Mail an: Sekretariat.Berkmann@kaththeol.uni-muenchen.de.
Veranstalter:
Klaus-Mörsdorf-Studium für Kanonistik
Synodalität ist das, was Gott sich von der Kirche des dritten Jahrtausends erwartetPapst Franziskus (2015)