26 Jan

Religiöse Bildung als funktionale soziale Praxis verstehen. Abschied von dem normativen Selbstverständnis der Religionspädagogik?

Termin:

Di.:
14:15 - 15:45 Uhr

26. Januar 2027

Ort:

Hauptgebäude A215

Religiöse Bildung steht heute vor grundlegenden Herausforderungen: In einer zunehmend pluralen und säkularen Gesellschaft wird immer häufiger gefragt, welche Funktionen Religion und religiöse Bildung für Individuen und Gemeinschaften erfüllen und wie sich religionspädagogische Theorie und Praxis angesichts veränderter gesellschaftlicher Bedingungen weiterentwickeln können.

Der Gastvortrag von Prof. Dr. Dr. Oliver Reis (Universität Paderborn) greift diese Fragen auf und diskutiert die These, religiöse Bildung verstärkt als funktionale soziale Praxis zu verstehen. Damit verbindet sich die Frage, ob und inwiefern sich die Religionspädagogik von ihrem traditionellen normativen Selbstverständnis lösen sollte oder ob normative Orientierungen weiterhin unverzichtbar bleiben. Der Vortrag eröffnet Einblicke in aktuelle religionspädagogische Debatten und lädt dazu ein, die Ziele, Aufgaben und Begründungsformen religiöser Bildung neu zu reflektieren.
Im anschließenden Workshop besteht die Möglichkeit, die vorgestellten Positionen gemeinsam zu diskutieren, kritisch zu hinterfragen und ihre Konsequenzen für Forschung, Schule und religiöse Bildungsprozesse auszuloten.

Gastvortrag und Workshop mit Prof. Dr. Dr. Oliver Reis, Lehrstuhl für Religionspädagogik unter besonderer Berücksichtigung von Inklusion, Universität Paderborn
26. Januar 2027, 14:15-15:45 Uhr, Raum A 215.