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Promotionsabsolvent der Fakultät ausgezeichnet

14.04.2026

Erstmalige Verleihung des Peter-Neuner-Preises für ökumenische Forschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München

In diesem Jahr wurde erstmalig der Peter-Neuner-Preis für ökumenische Forschung an der LMU München im Rahmen der Semestereröffnung der Evangelisch-Theologischen Fakultät am Dienstag, 14. April 2026, verliehen. Die Vergabe der mit 1000 Euro dotierten Auszeichnung erfolgte durch die beiden Dekane der Evangelisch- und Katholisch-Theologischen Fakultät, Prof. Dr. Martin Wallraff und Prof. Dr. Klaus Unterburger, sowie durch Prof. Dr. Konstantin Nikolakopoulos als Vertreter der Ausbildungseinrichtung für Orthodoxe Theologie.

Preisträger ist der LMU-Promotionsabsolvent Dr. Simon Strobl, der mit dem Preis für seine historische Studie über das ökumenische Wirken des Niederaltaicher Benediktinerabtes Emmanuel Heufelder (1898–1982) ausgezeichnet wurde. Strobl liefert damit einen wertvollen Beitrag zur Erforschung einer katholischen Beteiligung an den Anfängen der Ökumenischen Bewegung in Deutschland, die er im Spannungsfeld zwischen der Begegnung mit russisch-orthodoxen Emigranten im Berlin der 1920er Jahre und der Una Sancta-Bewegung im Dritten Reich verortet. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Dr. Franz Xaver Bischof, emeritierter Lehrstuhlinhaber für Kirchengeschichte des Mittelalters und der Neuzeit an der LMU.

Stifter des Preises ist der Münchner Ökumeniker Peter Neuner, der seit 1985 den Lehrstuhl für Dogmatik an der Katholisch-Theologischen Fakultät der LMU innehatte und mehrere Jahre als Direktor des Ökumenischen Forschungsinstituts und Sprecher des Zentrums für ökumenische Forschung (ZöF) wirkte.

v. l. n. r.: Martin Wallraff, Simon Strobl, Klaus Unterburger, Konstantin Nikolakopoulos